Besinnlicher Advent – oder so

#wmdedgt Dezember 17

Es ist wirklich schon der 5. Dezember, oder? Also schon wieder ein Monat rum. Das Jahresende zum Greifen nah? Der Tag an dem die liebe Frau Brüllen in jedem Monat die gesamte Bloggerschaft fragt: Was machst Du eigentlich den ganzen Tag? Oder neudeutsch #wmdedgt  Und wie die Zeit rast, die Termine sich türmen, sah ich das erst in der Bahn und ich fragte mich, ja was? Was hast du eigentlich heute schon so getan?

Also eigentlich begann mein „Tag“ um 3:30 Uhr. Da wachte das große Kind nämlich auf und fragte mich, ob ich mit ihr mitkäme, eine Banane essen und ein Wasser trinken. Ich hatte so etwas schon erwartet, schließlich hatte sie, gestern den ersten Migräne-Anfall ihres Lebens und ist ohne Essen ins Bett. Also natürlich ist die Diagnose noch nicht vom Arzt bestätigt, aber alle Zeichen sprechen dafür. Wir standen auf, das Kind aß und wir plauderten – leider wollte es dann immer weiterplaudernd und möglicherweise wurde ich irgendwann etwas ungehalten. Auf jeden Fall sprach ich um vier die Worte, dass jetzt weder der Papa geweckt, noch aufgestanden wird und wir jetzt noch genau zwei Stunden schlafen.

Wir schliefen zweieinhalb Stunden.

Das bedingte natürlich einen akuten Anstieg morgendlicher Hektik.

Das kleine Kind zur Kita gebracht.

Ins Büro gehetzt und schon in der Bahn angefangen Mails zu beantworten. Im Büro weiter Mails geschrieben und telefoniert.

Ins Meeting gegangen und verschiedene Projekte für 2018 besprochen.

Mails zu Heft 4/19 geschrieben.

Großartige Nachrichten auf Twitter gesehen und mich von Herzen gefreut!

Irritierte Rückfrage-Mail erhalten, ob ich vielleicht nicht eher das Heft 4/18 meine. Meinte ich.

Kurz mit Kollegin abgestimmt.

Andere Kollegin, Wagenpapiere und Schlüssel geschnappt und nach Heidelberg gedüst. Super im Timing angekommen – bis auf den letzten 600 m eine Baustelle ohne ausgewiesene Umleitung war. Komisch um die Kundenzentrale rumgefahren. Kurz mit der Kollegin darüber sinniert, den Kundentermin zu schwänzen und den Heidelberger Glühwein zu testen.

Vernünftig gewesen.

Meeting I

Meeting II

Wieder ins Büro gedüst – mit Zwischenstopp an Tankstelle. Ich fühle mich genötigt, morgen im Teammeeting darauf hinzuweisen, dass das Poolfahrzeug vollgetankt zurückzugeben ist.

Im Büro angekommen. Mails geschrieben, telefoniert, mit Kollegin und Chef geschnackt.

Nach Hause geflitzt und darüber sinniert, was ich bis dahin schon so gemacht habe.

Dem Mann einen Hallo-Kuss gegeben. Kinder auf den Schoß genommen. Vom Mann einen Tschüß-Kuss bekommen. Kurz was gegessen. Schuhe Putzen beaufsichtigt.

Teller dekoriert und mit Schuhen vor die Tür gestellt.

Zwei Kinderstiefel stehen neben einem Teller mit Keksen und einem Glas Milch.

Beweisfoto: Bestechungsmaterialien für den Nikolaus

Einschlafbegleitet. Währenddessen mit den Nachbarn und dem Mann die Nikolaus-Lage sondiert (wir sind hier alle mega organisiert im Haus). Beide Kinder schliefen schnell ein.

Jetzt warte ich auf den Mann, dessen Kita-Sitzung so schnell ging, dass er Nikoläuse und Milch besorgt.

So geht das jetzt noch einige Tage weiter.

Noch 19 Tage bis Heilig Abend.

Ich habe noch keinerlei Ahnung, wie das werden soll. Aber ich freue mich drauf.

 

Weitere Erlebnisse von anderen Menschen findet ihr in gewohnter Manier drüben bei Frau Brüllen. Die übrigens heute die um Welten schönere Dienstreise hatte.

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