Warum berufstätige Mütter nerven…

… und warum Unternehmen sie trotzdem brauchen

Machen wir uns nichts vor: Die meisten Mütter arbeiten nicht Vollzeit (verstanden als 40-Stunden-Woche) und selbst wenn, dann arbeiten sie irgendwie zu „komischen“ Zeiten. Wenigstens muss es für Nicht-Eltern so aussehen: Gefühlt kommen sie quasi mitten in der Nacht ins Büro und gehen kurz nach dem Mittagessen. 

Bleiben wir ehrlich: Das nervt gewaltig!

In einem Team aus Kollegen, von denen einer – oder schlimmer noch: mehrere – in Teilzeit arbeiten, passieren zwangsweise früher oder später eines – oder schlimmer noch: mehrere – der folgenden Dinge. Hier meine ganz persönlichen Top drei, warum Eltern-Kollegen, besonders in Teilzeit, echt nerven:

Das Kind ist krank!

Gerade zu dieser Jahreszeit ein Klassiker: Nicht mal im Labor des Tropeninstituts gibt es so viele Viren und Bakterien pro Quadratmillimeter wie in einem gewöhnlichen deutschen Kindergarten.

Aber im Büro naht der Abgabetermin für das Projekt oder die Kollegin hat Urlaub und die Schicht ist eh schon unterbesetzt? Sicher hat die Mutter jemand anderen, der sich um das Kind kümmern kann.

Liebe Kollegen ohne Kinder – nein. Denn was ihr im Zweifelsfall nicht wisst: Es ist der vierte Infekt in fünf Wochen, aller Bonus bei Oma und Opa ist schon aufgebraucht, der Vater hat das letzte Mal übernommen (außerdem ist er sowieso grad auf Dienstreise) und bei Magen-Darm findet man für kein Geld der Welt einen freiwilligen Babysitter. Aber seid gewiss:

Eure Kollegin wünscht sich auch grad ins Büro! Egal wie sehr wir unsere Kinder lieben: 20. Mal in acht Stunden die Betten neu zu beziehen und das 398. Mal das gleiche Conni-Hörbuch zu hören macht niemandem Spaß!

Das Urlaubsplanungs-Tetris

Bei der Urlaubsplanung verstehen Eltern keinen Spaß - besonders mit kleinen Kindern.

Bei der Urlaubsplanung verstehen Eltern keinen Spaß: Kita zu heißt Kita zu.

Niemand bekommt durch Kinder mehr Urlaubsanspruch. Also sollte die Urlaubsplanung für und mit Eltern ja eigentlich kein Problem sein (dass es das manchmal doch ist, könnt ihr hier nachlesen). Was aber echt nervt, ist, dass die Urlaubspläne von Eltern in den meisten Fällen nicht verhandelbar sind. Die kommen um die Ecke und sagen: Da und da und da brauche ich Urlaub. Punkt. Ende der Diskussion.

Ist halt doof, wenn man mehrere Eltern im Team hat oder wenn, Super-Gau, die kinderlosen Arbeitnehmer auch mit Lehrern verbandelt sind und ebenfalls in den Ferienzeiten Urlaub haben wollen. Wirklich nervig.

Aber mal unter uns: Tetris haben wir doch alle gern gespielt. Und auch wenn es mit Planungs- und Organisationsaufwand verbunden ist: Es hat noch immer irgendwie geklappt. Ich bin davon überzeugt: Das wird es auch in Zukunft. Außerdem ist diese Zukunft rosig: Je größer die Kids werden, umso flexibler werden wir wieder. Versprochen.

Spontanität ist Mangelware

Keine Schicht, die spontan übernommen wird. Meetings um 5 werden von den Müttern in Teilzeit meistens abgesagt. Wenn urplötzlich Mehrarbeit ansteht, dann gehen sie trotzdem zur üblichen Zeit. Super nervig. Richtig, richtig ätzend.

Meiner Erfahrung nach sagen die teilzeitarbeitenden Mütter und Väter allerdings häufig: „Ich muss das klären“. Und können dann doch die Schicht/den Termin/die zusätzliche Aufgabe mit nur etwas mehr Vorlauf übernehmen.

Denn Arbeitnehmer in Teilzeit wissen um ihren schlechten Ruf und versuchen alles, um dem entgegen zu wirken! Ihre Loyalität ist legendär: Bevor sie wegen kranken Kindern einen wichtigen Termin absagen, haben sie alle anderen Möglichkeiten dreimal geprüft.

Glaubt ihr nicht? Ich habe meinen Vater mal mit nur 20 Stunden Vorwarnung 500 km quer durch die Republik gejagt, als unsere Betreuung für Einhalb sich kurzfristig zerschlug. Dabei musste ich „nur“ auf einen Kongress (Danke Papa!).

Elternzeit schafft bessere Arbeitnehmer

Das zeigt schon, es ist eigentlich nicht nur doof, mit den arbeitenden Eltern. Im Gegenteil: Ich sehe es sogar vielmehr so, dass sie einem Unternehmen große Vorteile bringen.

Elternzeit sollte als berufliche Weiterbildung anerkannt und steuerlich absetzbar sein.

Dabei ist es völlig unerheblich, in welchem Beruf die Eltern tätig sind. In dieser Zeit lernen alle Eltern ein paar wesentliche Fähigkeiten, die universell einsetzbar sind und jeden Betrieb bereichern.

Das elterliche Organisationstalent übersteigt bei Weitem alles, was jemals in Kursen vermittelt werden kann. Wer einmal die Reisevorbereitungen einer Familie mit Kleinkind beobachtet hat, der wird nie wieder bezweifeln, dass Eltern Meister des strategischen Denkens, der Organisation und der generalstabsmäßigen Vorbereitung sind. Dabei ist es von beindruckender Unerheblichkeit, ob es sich um einen Ausflug zum Spielplatz, einen Wochenendtrip oder den dreiwöchigen Familienurlaub handelt. Weder der Aufwand, noch die Gepäckmenge sind diesbezüglich größeren Schwankungen unterworfen.

Wenigstens ist das beim ersten Kind so. Mit steigender Kinderzahl perfektionieren die Eltern ihre Kenntnisse der optimalen Priorisierung verschiedener Aufgaben. Das greift insbesondere, wenn die Kinder zahlenmäßig den betreuenden Erwachsenen überlegen sind. Beispiel gefällig? Stellen wir uns einfach folgende Situation vor:

Samstagmorgen, die Familie sitzt am Frühstückstisch und alle genießen es, nicht hektisch, nörgelnd und meckernd zum Zeitpunkt x an Ort y sein zu müssen. Da schmeißt der/die Kleinste seinen Trinkbecher oder besser noch Papas Becher mit heißem Kaffee um. (Dabei gilt die Gleichung: Je voller der Tisch, desto klebriger, und je kleiner das Kind, desto heißer der Inhalt – egal wie weit Becher und Kind voneinander entfernt waren.) Die nächstgrößeren Kinder sind bereits mit dem Frühstück fertig und beschäftigen sich allein. Das mittlere Kind malt ein Bild. Jedoch nicht auf dem dafür bereit gelegten Blatt, sondern auf der frisch gestrichenen Wand. (Hier gilt grundsätzlich: Je teurerer die Wand-, desto weniger abwaschbar die Malfarbe.) Währenddessen hat das größte Kind in der Schule von dem Mentos-Cola-Versuch gehört und von seinem Taschengeld unbemerkt die Zutaten erstanden. Jetzt ist es damit beschäftigt, einen beliebigen Bereich der Wohnung (tendenziell eher nicht die gefliesten Räume) unwiederbringlich zu zerstören. In diesem Moment klingelt der DHL-Bote mit der Lieferung Schuhe für Mama. Worum kümmert ihr euch zuerst?

Außerdem sind Mütter gute und vor allem schnelle Analytiker und Problemlöser. Maximal 30 Sekunden beträgt die Zeitspanne zwischen Tiefschlaf über Situationsanalyse bis zur richtigen Lösung, egal ob Brust/Fläschchen, Schnuller, frische Windel oder aufstehen und stundenlang mit Baby durch die Wohnung tigern.

Eltern sind knallharte Bestimmer Verhandler, sind sie doch täglich im Training. Aber sie wissen auch, wann sie verloren haben. Dann gehen Eltern ohne mit der Wimper zu zucken direkt zur pragmatischsten Lösung über und schrecken auch vor unkonventionellen Maßnahmen nicht zurück. Ein schönes Beispiel dafür findet ihr bei Mama notes, die erzählt, wie sie ihren Sohn ohne Hose in die Kita brachte (worauf ich ein wenig neidisch bin, weil ich dieses erzieherische Ass noch nie ziehen durfte musste).

Eltern fördern das Betriebsklima

Je geringer die Stundenzahl, desto weniger Zeit bleibt für Kaffeeklatsch. Vielmehr arbeiten Mütter konzentriert ihre Aufgaben ab. Nehmen sie sich doch mal Zeit für ein Schwätzchen, dann leisten ihre amüsanten bis abstrusen Geschichten aus der Parallelwelt „Leben mit Kind“ einen wertvollen Beitrag zum Betriebsklima.

Streudeko ist für Menschen unter 1,20 m eine wichtige Zutat - Menschen über 1,20 m schmeckt sie allerdings selten.

Streudeko ist ein ganz wichtiges Backuntensil – schmeckt Menschen über 1,20 m allerdings selten.

An regnerischen, nasskalten Herbsttagen backen viele mir bekannte Eltern mit ihrem Nachwuchs als Zeitvertreib. Allerdings kann das ganze süße Zeug natürlich nicht von den Kids verdrückt werden. Ihr wisst schon, der böse weiße Zucker und überdrehte Kinder zur Bettzeit. Mama und Papa kämpfen noch mit den letzten Pfunden der (Co-)Schwangerschaft und lehnen auch dankend ab.

Wer profitiert? Die Kollegen. Sie müssen nur den Zuckerguss in komischen Farben abkratzen und schon können sie Muffins zum morgendlichen Kaffee genießen.

Darüber hinaus sind Mütter super Begleiterinnen auf Dienstreisen. Die übliche Handtasche der Mutter mit Kind zwischen 2-5 Jahren umfasst Feuchttücher, Desinfektionsgel, Pflaster, Taschentücher und was zu Knabbern. Häufig auch Schnuller, Windel und Spielzeug – aber ich hoffe für euch alle, dass die Kollegen hiervon keinen Gebrauch machen wollen.

Last but not least: Ich konnte neulich zudem bei den kinderlosen Kolleginnen punkten, indem ich sie mit aktuellen Disney-Filmen versorgte (dass Einhalb noch kein Fernsehen schaut, habe ich nicht erwähnt).

Das Fazit muss also lauten: Ja, Arbeitnehmer/Kollegen in Teilzeitmit Kindern sind eine Herausforderung, besonders für kleine Unternehmen. Aber wenn man sich darauf einlässt, können sie ebenso eine Bereicherung sein. Für das Unternehmen, für die Kollegen und – Achtung, jetzt wird‘s politisch – auch für die Gesellschaft. Denn in ihrer „freien“ Zeit kümmern sie sich um nicht weniger als die zukünftigen Steuer- und Rentenzahler.

Wer immer noch überlegt, was er am oben beschriebenen Frühstückstisch getan hätte: Die richtige Lösung lautet selbstverständlich: Sich um den DHL-Boten zu kümmern. Der Kaffebecher gehörte ja eh Papa, also muss er auch aufwischen. Ob die Wand noch einen oder zwei Striche mehr abbekommt, ist jetzt auch schon egal. Das Mentos-Experiment kriegt ihr eh erst mit, wenn die Cola explodiert ist. Aber beim DHL-Boten habt ihr ’ne Chance. Allerdings liegt das Zeitfenster hier nur bei etwa 10 Sekunden. Also los jetzt!

Wie ist das bei Euch: Kennt ihr diese Vorwürfe? Oder habt ihr sie selbst sogar schon mal gedacht/gesagt? Lasst es uns wissen, wir freuen uns auf Eure Kommentare!

52 comments on “Warum berufstätige Mütter nerven”

  1. Pingback: Kinderpläne und Mamaherzen - Halbe Sachen

  2. Bianca Geier Antworten

    Wie wahr das ganze. Das Unverständnis „warum nur TZ“ musste ich mir anfangs auch noch von meine Eltern anhören (und das mit damals Mitte 30). Mein Mann und ich waren wohl eine Ausnahmeerscheinung. Er war die ersten 3 Jahre zuhause, ich in VZ (damals noch im väterlichen Betrieb – nie wieder) arbeiten. Dann wechsel, beide Teilzeit, ich morgens, er mittags. Das wechselte immer mal wieder. Zeitweise hab ich keine Stelle gefunden, war 1,5 Jahre zuhause, weil Teilzeit im Büro nichts zu finden war. Suche derzeit wieder, weil ich auf der Stelle derzeit nicht zufrieden bin (keine Kollegen, sobald man also wirklich mal ausfällt kann man sich gleich anhören ob das wirklich sein müsste“ :-(. Ich bewundere alle die Alleinerziehend sind oder ohne Großeltern das managen müssen. Unser großes Plus sind zwei Sachen. Ein Kind das (auf Holz klopf) so gut wie nie Krank war in den 11 Jahren (das kann man an zwei Händen abzählen das der mal länger als nen Tag zu hause war) und ein Doppelpack an Großeltern , die zwar auch nicht immer verfügbar sind, aber wenn sie da sind (nicht in Urlaub oder arbeiten) immer einspringen. Gerade in den Ferien. Denn was keiner bedenkt. Wir haben 12 Wochen Ferien + 5-10 Tage die die Schule noch zusätzlich schließen können (Brückentage, Integrationsfahrten, Seminare etc.). Da man aber nur 30 Tage Urlaub hat sind Ferien immer eine Organisatorische Meisterleistung, sofern man sie zusammen verbringen will teilweise. DAs System mit den Schulferien ist veraltet, wurde eingeführt damit die Kinder auf dem Feld helfen können (Frühling Aussaat, Sommer Pflege, Herbst Ernte), heute führt es nur zu Problemen für die Eltern. Den Ferienfreizeiten müssen erst mal vorhanden sein und bezahlbar 🙁

  3. Cecile Antworten

    Mir wurde mein alter TZ Job auch gekündigt mit dem Kommentar: eine Entwicklungsingenieurin auf 60% sei nicht effizient, ob ich bereit wäre mehr zu arbeiten wurde ich nicht mal gefragt. Naja pech gehabt, jetzt habt ihr halt eine loyale Angestellte mit 8 Jahre erfahrung in der Firma verloren.
    Ich habe zum Glück mit nur 2 Monaten unterbruch eine neue 60% stelle gefunden. Wo ich besser bezahlt werde, mehr Urlaub habe und viel neues lernen darf und der Chef scheint zu mindest in den ersten 3 Wochen 10 mal so verständnissvol zu sein wie der alte. Schon beim Vorstellungsgespräch hiess es: Sie sind Mutter für Sie gelten die Blockzeiten nicht!
    Als ich möchte den Müttern und Vätern Mut machen, wenn ihr an der arbeit nicht geschätzt werdet, sucht euch was neues. Diese Jobs gibt es und auch hochqualifiziert!
    Ich hatte übrigens 2 interessante 60% zur Auswahl und habe den 2ten einem männlichen Kollegen mit 3 Kindern vermittelt. Wir müssen schliesslich zusammen halten!

  4. Pingback: Der Liebster Award landet bei Halbe Sachen - Halbe Sachen

  5. Sandra Antworten

    Ich finde den Artikel auch sehr passend geschrieben. Ja, wenn wir Termine absagen, dann haben wir WIRKLICH alle Möglichkeiten geprüft. Ich habe meine Eltern auch schon Morgens um 6 Uhr aus dem Bett geklingelt. Und ohne die Großeltern in der Nähe, könnte ich auch nicht so flexibel arbeiten wie jetzt. Ich arbeite 30 Stunden (plus Überstunden), mein Partner Vollzeit.

    Was mir hilft? Humor, charmante Erwiderungen gegenüber unqualifizierten Kommentaren. Selbstbewusstsein und bestimmte Sachen auch einfordern. Z.B. die Kollegen darauf aufmerksam machen, dass nun mal Termine am Vormittag oder frühen Nachmittag perfekt wären. Und ein wertschätzendes Miteinander. Ich mache mich dann nicht darüber lustig, dass die Single Kollegin bis 20 Uhr im Büro sitzen bleibt und damit nicht gleichbedeutend viel produktiver ist.

    Trotzdem manchmal ist es sehr schwer… Wichtiger Termin, eine Nacht mit wenig Schlaf, Augenringe, x-Kilometer am frühen Morgen gefahren, um das kranke Kind zu den Großeltern zu bringen, schlechtes Gewissen, … Da braucht es auch die Anerkennung vom Chef. Die bleibt oft aus.. also ein endloses Thema mit wohl keiner einzelnen perfekten Lösung.

    Da wäre ich wieder an dem Punkt, Humor und das Leben genießen!

    • Jette Antworten

      Liebe Sandra,
      danke für Deinen Kommentar und Deine Tipps. Humor hilft sicherlich immer! Und gegenseitige Wertschätzung – schließlich sind viele Kommentare einfach unüberlegt.
      Alles Gute Dir und Deinen Lieben!

  6. Anne Antworten

    Du triffst den Nagel auf den Kopf, und Ich hätte gute Lust, Deinen Text meiner Chefin zu schicken… nachdem ich gestern zum Personalgespräch antreten musste, wo mir die Kündigung nahegelegt wurde, weil meine Kinder/ich „ständig“ krank sind. Dass ich Überstunden leiste, um die Arbeit aufzuholen und anbiete, bei Krankheit meiner Kinder von zu Hause zu arbeiten? Zählt nicht. Hier zählt nur Präsenz. Zum Verzweifeln.

    • Admin Antworten

      Liebe Anne, oje, es tut mir wirklich leid, dass du so schlechte Erfahrungen machen musst. Ich hoffe, du und deine Chefin findet einen Weg. Und falls es wirklich nicht anders geht, dass du ganz schnell einen passenderen Arbeitgeber findest. Alles Gute für Dich!
      Jette

  7. Kiki12 Antworten

    Hallo liebe Mamas, Muttis und die Nummer 1 für euer Kinder!

    Ich arbeite seit knapp einem Jahr auch „nur noch“ TZ. Und das ist mir sogar wichtig, weil ich meine Kinder (Tochter 4, Sohn 20 Monate) nicht nur zum Frühstück und zum Abendbrot sehen möchte. Meine Kollegen sind glücklicherweise keine Fieslinge, die dumme Sprüche ablassen, wenn ich wegen krankem Kind weg muss.
    Deswegen möchte ich alle, die sich ständig was Gemeines anhören müssen, in dem bestärken, was sie sind.

    Ihr seid Mütter! Kinder brauchen ihre Mütter! Egal ob sie TZ oder VZ arbeiten. Steht dazu und hinterfragt nicht die anderen. Antwortet nicht genervt, sondern fragt diejenigen, ob sie heute schon jemanden wertgeschätzt haben? Wenn nicht, dürfen sie ausnahmsweise bei euch anfangen.
    Wir haben eben zwei Jobs, einmal sind wir Sekretärin etc. und zum Zweiten wir sind Mutter. Wer das nicht respektiert, ist entweder neidisch oder mit sich selbst unzufrieden. Daran sind aber nicht wir Schuld.

    Also liebe TZ-Mamis und auch Papis, Kopf hoch, Brust raus und einen lockeren Spruch auf den Lippen, machen den Tag angenehmer.

  8. Antje Antworten

    ….kommt mir sehr bekannt vor. ..
    Ab Mittags schließt sich der Kreis mit der anderen “ halben Sache“. Auch da ist ein hohes Maß an Organisationstalent und Improvisation gefragt, auch privat gibt es ein schlechtes Gewissen und immer zu wenig Zeit.
    Aber ich bin sehr froh, Beruf und Familie zu haben, liebe meine Familie und mag meinen Job . Ich würde es immer wieder so machen.
    Ein Hoch auf alle berufstätigen Eltern. 👍

  9. Schnurps Antworten

    Als ich damals bei meiner Tochter „nur“ 25 Stunden die Woche gearbeitet habe,wurde ich allen Ernstes gefragt,warum mir 30 Tage Urlaub zustünden – ich würde ja schließlich nicht genauso viel arbeiten,wie meine Kollegen!!! Heute bin ich alleinerziehend mit zwei Kindern und muss Vollzeit arbeiten – ich werde schief angeguckt,wenn Kita oder Tagesmutter plötzlich nachmittags anrufen und mich bitten,das fiebernde Kind abzuholen…irgendwas läuft falsch in vielen Firmen^^

    • Oliver Antworten

      Hi Schnurps,
      das mit der Urlaubsberechnung ist aber auch echt für viele ein Buch mit sieben Siegeln. Das es abhängt, von der Zahl der Tage, die man pro Woche arbeitet und nicht den Stunden – das ist wirklich sehr, sehr kompliziert *ironiemodusaus*
      Ich habe allen Respekt für Alleinerziehende – keine Ahnung, wie ich das alleine stemmen würde. Hättest Du Lust, uns ein paar Fragen dazu zu beantworten, wie Du das wuppst? Vielleicht als kleines Interview hier für den Blog? Schreib uns doch unter hallo(at)halbesachen.net. Ich denke, das sind die Sachen, die man hören sollte und würde mich freuen, wenn Du sie uns erzählst!
      Ganz liebe Grüße
      Olli

    • Lisa Maria Waibel Antworten

      Frage mich gerade warum mir das soooo bekannt vorkommt? Ich durfte auch mit 2 Kids Vollzeit arbeiten und musste mir von Scheffe noch anhören, dass ich ja um 17 Uhr Schluss habe und nichts mehr tun muss! Hallo? Der Sack legt sich um 18 Uhr vor die Flimmerkiste und ich rase durch den Verkehr, hole meine Zwerge aus der Kita, einkaufen, kochen und Bude aufräumen macht sich ja von alleine. Urlaub? Betteln um 3 Wochen in den Sommerferien. Brückentage? Alle MEINS! Mädels, ihr müsst kämpfen, kämpfen und nochmals kämpfen. Wenn es hilft auch mal vor dem Boss heulen, bis keine Tempos mehr da sind. Shit egal. Die Kidies sind wichtiger.

      • Jette Antworten

        Liebe Lisa Maria,
        das klingt ja wirklich nicht so ganz einfach bei Dir! Aber Recht hast Du: Die Kids sind wichtiger – auch wenn das für Kollegen und Chefs manchmal nicht so schön ist. Ich wünsch‘ Dir viel Erfolg und eine schöne Zeit mit Deinen Kids.
        Alles Liebe für Dich und Deine Lieben!

  10. Jessica Antworten

    Ich bin auch auf 30 std pro Woche und hab mindestens 50 min einfache Wegstrecke zu fahren… trotzdem sitz ich jeden Tag um 06:00 Uhr am Schreibtisch.. mache keine Pausen, rase spätestens um eins ohne was gegessen zu haben nach Hause damit ich mein kleines Mädchen von der Kita abholen kann. Lange Gesichter wenn ich mal wieder weg muss weil die Kurze krank ist gibt’s trotzdem und um jeden Sonderurlaubstag muss ich kämpfen wenn ich über die 4 regulären (max 8 pro Jahr) drüber bin. Als würde ein Kleinkind nicht öfter krank werden. … tss … mich ärgert das schon.. denn andere mit ihren 41 std leisten weniger und das bei vollem Gehalt. Fair? Bestimmt nicht! Aber ich brauch halt das Geld. ..

    • Jette Antworten

      Liebe Jessica, wie macht ihr das alle, dass ihr so früh am Arbeitsplatz seid? Ich würde vermutlich einfach wieder einschlafen. Meinen Respekt habt ihr auf jeden Fall! Lass Dich nicht ärgern und pass auf Dich auf. Alles Gute!

    • Oliver Antworten

      Hi Jessica,
      was sind denn eigentlich die Sonderurlaubstage? Ich hatte immer gedacht, dass man von der Krankenkasse 10 Tage für die Kinderbetreuung bezahlt bekommt. Ist das was tarifliches?
      Das Schlimme ist, dass man so viel gibt, z. B. keine Pausen macht, aber es keiner mitbekommt. Die Effizienz im Job hat, meiner Meinung nach, nichts und absolut gar nichts, mit der Arbeitszeit zu tun.
      Fühl Dich gedrückt
      Olli

  11. Silvia Antworten

    Ich habe riesiges Glück mit meinem AG, meinem direkten Chef und seiner Vorgesetzten (selbst berufstätige Mutter). Ich bin gerade gut 4 Wochen nach der Elternzeit wieder zurück im Büro mit 30 Stunden an 4 Tagen. Sobald ich Überstunden für einen Arbeitstag zusammen habe, darf ich die auch abfeiern, und jetzt wo mein Sohnemann mit Bronchitis im Krankenhaus liegt hat keiner dumm gefragt warum denn nicht der Papa (noch in Elternzeit) mitgeht sondern die arbeitende Mama. Alle haben Verständnis gezeigt und mir noch Tipps für den ‚Kinderkrankenschein‘ gegeben.

    • Jette Antworten

      Liebe Silvia, das klingt wirklich traumhaft. Schade, dass solche Arbeitnehmer scheinbar immer noch die Ausnahme sind. Gute Besserung für Deinen Sohnemann!

  12. kathy Antworten

    Ich hab Glück. Ich bin in einer Firma die zu 70% alleinerziehende Eltern beschäftigt. Mamas sowie Papas. Entweder auf Teil oder auch Vollzeit. Is nich der Knüller aber ich bin froh nach 6 Jahren Kinderzeit regulär arbeiten gehen zu können.

    • Jette Antworten

      Danke für das Teilen Deiner Erfahrung. Das klingt nach einem sehr familienfreundlichen Umfeld! Alles gute im Job und mit deinem/n Kind/ern.

  13. Claudia Antworten

    Ich habe das Glück, einen sehr verständnisvollen Arbeitgeber zu haben. Auch wenn Mittags öfters der Spruch kommt: Ach, schon wieder Feierabend… meine Antwort: Bekomme auch nur halbes Geld.
    Bei uns ist es aber ein Geben und Nehmen. Ich mache teilweise Homeoffice. So bin ich dann auch sehr flexibel, wenn mal Nachmittags etwas dringend erledigt werden muss. Wenn eins der Kinder krank ist, kann ich meist trotzdem von Zuhause aus arbeiten. Da bekomme ich dann im Gegenzug auch volle Rückendeckung von Kolleginnen und Chef, wenn ich mal einen Bürotag canceln muss, weil Kind krank ist, Schule zu ist, etc.
    Sehe aber im Freundeskreis oft genug, dass es auch anders geht. Bin froh, dass ich Glück habe.

    • Jette Antworten

      Das ist wirklich schön, wenn es bei Euch so locker funktioniert. Ist bei mir ähnlich. Von daher: Ein Hoch auf die Kolleginnen und den Chef!

  14. Andrea Antworten

    Ich habe einen 2 jährigen Sohn und meine Arbeitsverhältnis aufgelöst da ich eine TZ Stelle gefunden habe. Als Dank dafür und dass ich ein Jahr früher zurück im Job bin muss ich mir anhören dass ich bei Krankheit meines Kindes Urlaub nehmen kann oder meine Chefin (Selbst Mutter!) sich jmd anderen suchen muss. Grundlage des Ganzen war kein Schnupfen meines Sohnes sondern eine OP! DANKE LIEBE ARBEITGEBER FUR ALL DIE STEINE DIE MAN ALS MUTTER IN DEN WEG GELEGT BEKOMMT…

    • Jette Antworten

      Das finde ich persönlich besonders ärgerlich: Wenn Mütter anderen Müttern Steine in den Weg legen und/oder über sie urteilen! Wenn wir uns alle gegenseitig etwas mehr unterstützen würden, wäre es sicherlich für alle etwas einfacher. Egal für welchen Weg sich die Mutter/die Eltern/die Familie entscheidet.

  15. SecreT Antworten

    Ich bin auch Mutter einer 3-jährigen und gehe Vollzeit arbeiten. Aber wisst ihr was da richtig hilfreich ist?
    Männerüberschuss im Büro. Dann muss man sich solche Zickereien nämlich nicht antun! Danke an die Männerwelt :* Ihr seid klasse!

  16. Annika Antworten

    Ich arbeite Vollzeit (40 Stunden + 1 Std Fahrt pro Tag) und habe eine 5jährige Tochter. Ich muss mir trotzdem immer wieder Sprüche wie „ach du machst jetzt schon Feierabend“ anhören. Ich musste nämlich meine Arbeitszeiten anpassen, damit ich meine Tochter um 16:30 Uhr von der Kita abholen kann. Also fange ich früher an (7:15) und gehe 45 Minuten eher als die Kollegen.
    Es geht also nicht nur Teilzeitmamas so.

    • Jette Antworten

      Danke für Deine Erfahrung. Da hast Du sicher einen guten Punkt: Vermutlich sind es nicht die Stunden (die werden ja auch einfach dementsprechend bezahlt), sondern die „anderen“ Arbeitszeiten.

  17. Nicole Oehme Antworten

    Ich habe eine kinderlose Chefin. Fast 4 Jahre war ich in der Firma. Hab 4 Kinder. Das jüngste ist 10 Monate.
    Weil sie mich persönlich nicht leiden kann, hat sie mir letzten Freitag die Pistole auf die Brust gesetzt.
    Entweder ich habe bis Dienstag jemanden der für meiner Tochter aufpasst oder ich bin gefeuert, da auch keiner von meinen Arbeitskolleginnen mit mir nachmittags arbeiten möchte ( was ich auch verstehen kann ).
    Nun hab ich gestern die Kündigung bekommen. Mach das Mobbing von meiner Chefin und mindestens 2 von meinen Arbeitskolleginnen mit.

    • Admin Antworten

      Liebe Nicole, das tut mir leid. Hoffentlich findest Du bald eine Stelle, die besser zu Dir und Deinen Anforderungen passt. Alles Gute!

  18. Moni Antworten

    Ich hatte gestern Freizeitausgleich beantragt – alles genehmigt… Nun wurde das Kind krank ab um vier nachts – brechen – Fieber ( nur 39,8) Kopf usw.
    Habe Mittwoch morgen gleich angerufen wegen Kind krank.. Tja persönliches Pech heute haben sie ja eh Freizeitausgleich. 😡Na toll! Heute bin ich zum Arzt Kind krank – morgen kann, darf ich sie zur Oma bringen, damit ich mich wieder zu den kinderlosen Egoisten setzen darf.

    • Admin Antworten

      Ohje, wie ärgerlich! Gute Besserung erst mal an das kranke Kind. Und je nachdem wie der Freizeitausgleich geregelt ist: Wenn das wie Urlaub ist, „sticht“ eine Krankmeldung diesen aus. Dann müsstest Du den Freizeitausgleich zu einem anderen Zeitpunkt nehmen dürfen. Alles Gute!

      • Persotrulla Antworten

        Freizeitausgleich ist leider nicht das gleiche wie Urlaub, wenn Ausgleich genehmigt wurde, gilt der, egal ob man (oder das Kind) dann krank wird 🙁 Grüße von der Persotrulla (Teilzeit-Mum mit 2 kids)

  19. Ulf Moritz Antworten

    Hallo Olli, was sagt den der Teilzeitmann dazu? Wie wird es von Deinen Arbeitgebern und / oder Kollegen kommentiert, wenn Du nicht grenzenlos zur Verfügung stehst und das eine oder andere erstmal mit Jette absprechen musst, bevor Du zusagst, irgendeinen Sonderauftrag zu übernehmen?

    • Oliver Antworten

      Hi Ulf,
      ich habe das Glück in einem Team zu arbeiten, dass einander den „Rücken deckt“. Wir sind eine kleine Firma und das Auf und Ab im Leben gehört dazu. Trotzdem ist es manchmal schwierig. Die Kleinen waren in den letzten zwei Monaten ständig krank und das Büro kaum besetzt durch die Elternzeit von Kollegen, Krankheit etc. Da half nur noch abends, wenn die Kleinen im Bett sind, weiter arbeiten und das was anfällt abarbeiten. Das finde ich aber vollkommen okay, wenn ich auf der anderen Seite die Flexibilität bekomme. Das geht aber nur in bestimmten Jobs. Ein Krankenpfleger könnte das nicht. Er könnte ja nicht sagen: das mache ich später. Trotzdem ist das schlechte Gewissen groß, wenn Du das Gefühl hast das Team im Stich zu lassen, auch wenn es nicht anders geht.

      Trotzdem: auch ich musste mir anhören, ich könne durch die Welt fliegen und tolle Sachen machen aber leider hätte ich mich ja für die Kinderbetreuung entschieden. Das war zwar mit einem Zwinkern im Auge kundgetan, hat aber auch eine wahre Seite. Für meinen Chef, wie auch für mich.
      Liebe Grüße
      Olli

  20. Nina Antworten

    Wir haben viele Teilzeitmuttis bei uns im Unternehmen. Ich gehöre nach meiner Elternzeit ebenfalls zu dieser Fraktion. Und ich bin immer wieder wirklich genervt von Kommentaren einiger vollzeitarbeitender Kolleginnen ohne Kinder. Auf Platz 1 ist wirklich der Spruch „Jaja, die gehen doch eh wieder Mittags schön in den Feierabend.“ – ja, aber die haben danach wohl eher keinen Feierabend so wie diejenigen, die diesen Spruch bringen. Ich kann gar nicht ausdrücken wie frech ich diesen Kommentar finde. Warum muss man sich denn so auslassen wenn man gar keine Ahnung hat wovon man spricht? Bei manchen könnte man meinen sie sind mit ihrem Singleleben in den Mittvierzigern einfach so unzufrieden, dass sie das an anderen auslassen. Wirklich schade.

    • Jette Antworten

      Liebe Nina, ich glaube, häufig machen sich die Kommentatoren schlicht keine Gedanken. Wie so häufig – nicht nur in Dingen Familie. Versuch‘ Dir ein dickes Fell zuzulegen und drüber zu stehen – wenn Du viele Kolleginnen in Teilzeit hast, seid ihr ja schon mal einige, die einander verstehen! Grüße, Jette

  21. Line Antworten

    Ich bin über die Einstellung der Kollegen immer wieder enttäuscht, es ist ja auch kein Zuckerschlecken bei einer Stunde Arbeitsweg schon um 6 am Schreibtisch zu sitzen u dass wo man jede Nacht mehrmals unfreiwillig geweckt wird. Außerdem – wenn Mama den ganzen Nachmittag im Büro sein könnte, würde sie wohl kaum in Teilzeit arbeiten. Ach ja u weniger Geld bringt eine Teilzeittätigkeit auch mit sich, aber all das sieht ja niemand 😤

    • Jette Antworten

      Liebe Line, danke für Deinen Kommentar. Das klingt wirklich nach ner ganz schön heftigen Nummer: 6 Uhr morgens und dann schon eine Stunde Weg? Respekt! Das schaffen nicht viele!

  22. Claudia Antworten

    amen to that! Wenn man einen Arbeitgeber gefunden hat, der bei dem Spielchen mitmacht, klappt es wunderbar. WENN. Danke an meinen!!!

    • Jette Antworten

      Danke für Deinen Kommentar. Ja, Arbeitgeber und Kollegen, die auch mal kurzfristig Verständnis haben, sind wichtig. Schön, wenn Du so eine Kombination hast. 🙂

  23. Ulf Moritz Antworten

    Da Deine Mutter und ich eine andere Arbeitseinteilung hatten, zeitweilig in einer Wohngemeinschaft wohnten, kenne ich das Problem überwiegend aus einer anderen Sicht, mal von gelegentlichen Katastophen abgesehen (Mutter mit Sohn in die Klink, Vater bricht Seminar ab, weil er sich um Dich kümmern muss). Meine Erfahrung in einer Kommunalverwaltung: Vorgesetzte hassen Teilzeit bei Mitarbeirn egal welchen Geschlechts. Sie können nicht jederzeit auf dich zugreifen. Kollegen sehen nicht, dass ihr schon alles versucht habt. Sie sehen, dass Frau X nicht spontan Freitag Nachmittag arbeiten will. Wie rücksichtslos! Übrigens ist mir in der Vergangenheit aufgefallen, dass sich vor allem Kolleginnen aufregten. Ist das heute auch noch so geschlechtsspezifisch?
    Ansonsten: Wunderbar geschrieben.

    • Jette Antworten

      Keine Ahnung – in meinem Büro sind über 90 % Frauen. Allerdings hat sich mir gegenüber auch noch bei keinem Arbeitgeber jemand direkt beschwert.

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  25. Katja Antworten

    Sehr schön! Tja, den junge Mann habe ich auch schon zweimal ohne Hose in die Krippe gefahren …

    Als selbstausbeuterischer Freiberufler kann ich wenig zu dem Thema sagen … Wie meine Auftraggeber denken, weiß ich nicht genau und ich glaube, ich will es auch gar nicht genau wissen. Aber ich weiß, dass es da auch diverse Eltern gibt, die zu unmöglichsten Zeiten E-Mails schicken und die ein „Ich bin leider aufgehalten worden, das Projekt kommt doch erst morgen“ sicherlich richtig einordnen können … 😉

    • Jette Antworten

      Lucky you: Sowohl was die Kunden angeht, als auch den jungen Mann. Ich durfte bisher nur im Blumenmädchen-Kleid in die Kita bringen…

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